Auch er gebrauchte den Namen des Fotoateliers „Albert Meyer”..

Oscar Brettschneider besuchten auch berühmte Kunden, vor allem aus dem Kreis der Künstlern, insbesondere Musiker. Auf dem Foto oben (von 1906) wurde der deutsche Komponist Georg Schumann (1866 – 1952) dargestellt.

Dieses Foto wurde von Brettschneider für die Publikation „Vollständiges Verzeichnis der im Druck erschienenen Werke von Richard Strauss” aufgenommen. Herausgegeben 1910 in Wien.

Gustav Holländer (1855-1915), deutscher Geiger, Dirigent und Komponist.

1902 eröffnete Albert Meyer in Hannover in Georgstraße 24, gegenüber dem Theater, einen „Kunstsalon“, der in Kürze einen wichtigen Platz im Gesellschaftsleben der Stadt einnahm. Das Atelier beinhaltete 20 Räume sowie zwei Laboren, und die eintretenden Gäste wurden von zwei Rezeptionistinnen begrüßt. Dieses Unternehmen brachte Meyer hohe Einnahmen.

Auf der Postkarte wurde die Georgstraße zu jener Zeit dargestellt, als Meyer sein Fotoatelier an dieser Stelle hatte, die mit einem Pfeil hervorgehoben ist. (gegenüber dem Theater).

Während der Aktivität des „Kunstsalons” fotografierte Albert Meyer mehrere Militärangehörige höheren Ranges und Politiker. Einer von ihnen war der Generalfeldmarschall von Hindenburg, der künftige Präsident der Weimarer Republik.

Eingang zum Fotoatelier von Albert Meyer.

Ein Raum des Fotoateliers (wohl die Rezeption).

Auf der Vorderseite befinden sich die Wappen der Herzöge von Sachsen, die von Meyer in Anfangsjahren seiner gewerblichen Tätigkeit fotografiert wurden.

1904 wurde von Albert Meyer und Hugo Julius eine Gesellschaft gegründet.

Auf den Rückseiten dieser zwei Bilder befinden sich außer der großen Medaillensammlung auch die Angaben, dass Mitinhaber des Fotoateliers in Georgstraße 24 Hugo Julius ist.

Albert Meyers Familie. Diese Bilder wurden 1907 anlässlich der silbernen Hochzeit aufgenommen. Außer den Eheleuten (unten) gibt es hier Fotos von drei Töchtern (oben) sowie in der Mitte von dem Sohn, der nach einigen Jahren im Ersten Weltkrieg fiel.

1912 veräußerte Albert Meyer sein Fotoatelier in Hannover seinem Geschäftspartner, wobei er einen guten Gewinn erzielte und 1915 zog er in die Heimatstadt Dresden um (er war damals 56). Hier begannen auch unglückliche Jahre seines Lebens. Zuerst wurde sein Sohn, auf den er große Hoffnungen für die Zukunft setzte, zum Wehrdienst einberufen und fiel in einem der Kämpfe des Ersten Weltkrieges. Dann, während der großen Inflation 1923, verlor er alle seine Ersparnisse.

Er verstarb in Armut am 24. August 1924.

Seine Frau verstarb 1932, ebenfalls in Dresden. Ihre Tochter Lilly wohnte in Heidelberg und beschäftigte sich mit der Theaterfotografie. Doch ihre größte Passion waren die Tiere. Sie verstarb im Jahre 1946. Die dritte Tochter Herbertine heiratete den langjährigen Direktor des Leipziger Tiergartens. Während des Ersten Weltkriegs wurde sie Krankenschwester bei einem Lazarett. Sie hatte sechs Söhne, von denen vier im Zweiten Weltkrieg fielen.

Diese Bilder bestätigen, dass das Fotoatelier von Albert Meyer in Hannover von seinem Geschäftspartner erworben wurde.

Eine Rechnung, die am 11. Dezember 1918 für einen Gesamtbetrag von 29.90 Mark vom Fotoatelier „Albert Meyer“ ausgestellt wurde. Der einzige Inhaber des Ateliers war damals schon Hugo Julius.

Hugo Julius wurde in Hamburg am 15. September 1870 geboren. 1900 heiratete er Clara Abbelona Koch, mit der er drei Kinder hatte: Ilse (1907), Kurt (1909) und Käthe (1910).

Ab 1912 wurde er der einzige Inhaber des Fotoateliers in Georgstraße 24 und führte es bis zum Jahre 1938, dann wurde das Atelier von seinem Sohn Kurt übernommen. Hugo Julius verstarb am 21. Mai 1949.

Das Fotoatelier in Georgstraße 24 war in Betrieb bis zum Juni 1943, als das Gebäude während eines Bombenangriffs zerstört wurde.

Auf dem Foto wurde das durch die Bombe zerstörte Grundstück in der Georgstraße 24 markiert. Dabei sieht man auch das teilweise zerstörte Theater.

Nach dem Krieg wurden die Trümmer abgebaut, ein Teil der Vorderseite mit dem Eingangstor wurde dabei jedoch gelassen. Dann wurde die Nummerierung geändert und heute ist da Georgstraße 38. (Autor der zwei obigen Bilder ist Bernd Schwabe).

Eine Werbepostkarte, herausgegeben von Hugo Julius. Auf den acht Fotos wurde das Fotoatelier „Albert Meyer“ von draußen dargestellt und die Innenräume gezeigt.

Albert Meyer in Stettin.



Unter Beachtung der gesamten gewerblichen Tätigkeit von Albert Meyer kann man feststellen, dass das Stettiner Atelier lediglich sein zweitrangiges Geschäft war. In Stettin lebte er nie und besuchte die Stadt vielleicht mehrmalig, um das Geschäft zu überwachen. Das Fotoatelier in Stettin wurde von Albert Meyer 1891 unter der Adresse Am Berliner Tor 2 eröffnet. Nach zwei Jahren (1893) wurde das Atelier ins Nachbargebäude unter die Adresse Am Berliner Tor 3 verlegt.

Auf der Postkarte wurde das Berliner Tor und die Umgebung in den Jahren 1895-7 dargestellt. Mit einem Pfeil wurde das Grundstück Nummer 3 angezeigt.

Auf diesem Bild sieht man noch nur drei Ateliers…

und auf diesem, alle vier, die Albert Meyer hatte.

Nach seiner Heimkehr aus Griechenland veräußerte Meyer 1897 das Fotoatelier in Stettin. Sein Nachfolger wurde Carl Bree, was auf den Bildern aus jener Zeit zum Vorschein kam: Albert Meyer Nachf. Carl Bee. Ab 1905 erschien auf den Pappschildern die Aufschrift: „Albert Meyer inh. Carl Bree”. Daraus lässt sich einen Schluss ziehen, dass Carl Bree den Albert Meyer zustehenden Betrag in Raten zurückzahlte. Erst nach der Rückzahlung darf er das Titel des Besitzers benutzen. Meyer veräußerte das Fotoatelier an Carl Bree unter Vorbehalt, dass der Name „Albert Meyer“ erhalten bleibt und Bree darf nur hinzuschreiben, dass er sein Nachfolger ist.

Auf der Vorderseite dieser Bilder gibt es nur den Namen Carl Bree, den Ateliersnamen „Albert Meyer” findet man nur auf der Rückseite.

1905 verlegte Carl Bree sein Atelier unter die Adresse Am Berliner Tor 1. Damals war das eine der prestigeträchtigsten Stellen in Stettin. Hier wurde sein Fotoatelier bis zum 1908 betrieben, dann verschwand er von der Stettiner Bildfläche sowie von Stettiner Adressbüchern.

Auf der obigen Postkarte wurde das Berliner Tor in den Jahren 1905-8 dargestellt. Ein Pfeil zeigt diese Stelle im Dachgeschoss an, wo sich unter der Nummer 1 ein Fotoatelier befand.

Zwei Bilder aus der Zeit der Tätigkeit von Carl Bree am Berliner Tor 1.

Nachdem Carl Bree sein Geschäft in Stettin aufgelöst hatte, betrieb er in zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts ein Fotoatelier in Guben, in Neustadt 5, am Damm.


Bearbeitet von: Ryszard  Hałabura,

Newton Longville, 2012

www.zaklady-fotograficzne-stettin.com

Das Foto von Meyers Töchtern, aufgenommen wohl 1905, als die Mädchen 16 und 15 waren. (Die ältere – von links – wurde 1889 geboren, die jüngere ein Jahr später, 1890).

Das Foto von Albert Meyer junior, Albert Meyers Sohn, gemacht wohl 1906 oder 1907.

Albert Mayer wurde am 27. Februar 1857 in Klotzsche bei Dresden geboren.

Im Alter von 24 Jahren verreiste er in die USA, wo er durch zwei Jahre sein Fach praktisch erlernte.

Nach der Heimkehr eröffnete er 1883 sein Atelier in der Alexanderstraße 45 in Berlin.

In den Anfangsjahren seiner gewerblichen Tätigkeit benutzte er in Werbungsvitrinen und Adressbüchern das Titel „Hof-Photograph”, weil er den König von Sachsen sowie die Herzöge von Sachsen-Meiningen fotografierte. Meyer, selbst ein Sachse, war in Berlin ein Ausländer. Das Titel „Hof-Photograph” wurde hier ausschließlich für die fotografierenden preußischen Hofmitglieder vorbehalten. Nach dem Gerichtsurteil wurde er (ab dem Jahr 1891) dazu verpflichtet, die Bilder mit einem entsprechenden Vermerk zu versehen, wen er konkret fotografierte.

1888 bekam er die Belobigung bei der Ausstellung in Minneapollis und 1892 die Goldmedaille bei der Kunstausstellung in Paris.

In kurzer Zeit wurde er ein wohlhabender Bürger, zu jener Zeit, man könnte sagen, war er ein reicher Mensch. Sein Einkommen machte 1891 13.000 Mark aus und 1898 war das schon 120.000.

Selbstbildnis von Albert Meyer von 1910, in dem seine Auszeichnungen präsentiert werden.

Das Foto von 1885, Anfangsjahre der gewerblichen Tätigkeit Meyers.


Auf diesem Pappschild gibt es lediglich den Aufdruck „Hof-Photograph”. Das bedeutet, dass dieses Foto vor dem Jahr 1891 und vor dem Gerichtsurteil aufgenommen wurde.

Aufgenommen wurde das Foto nach dem Gerichtsurteil (also nach dem Jahr 1891), das Meyer dazu verpflichtete, neben dem Aufdruck „Hof-Photograph“ einem entsprechenden Vermerk einzutragen, wen er konkret fotografierte.

Die Karte zeigt die Lokalisation des Ateliers von Albert Meyer.

Zwei Postkarten zeigen im Vordergrund den Alexanderplatz und im Hintergrund die querlaufende Alexanderstraße. Meyers Atelier (siehe Pfeil) ist an der rechten Ecke der Neuen Königsstraße zu finden.

Die Postkarte zeigt in Großaufnahme das Wohnhaus, in dem sich das Fotoatelier von Mayer befand.

Wie man sieht, blühte das Geschäft, so eröffnete Meyer schon 1891 ein Saisonatelier in Misdroy, ein weiteres Atelier entstand in Westberlin bei der Potsdamerstraße 125 sowie eine Niederlassung in Stettin.

Dieses Pappschild wurde wohl im Stettiner Atelier von Albert Meyer benutzt, da die Widmung auf der Rückseite läuft: „Ostern 1894! Zur Erinnerung an dem Maskenball in der Bursa zu Stettin am 15. März 1894, Daniel“

In der Nachbarschaft des neuen Ateliers arbeitete Chemiker, Dr. Willibald Gebhardt, einer der Verbreiter der Idee der Wiedergeburt der Olympischen Spiele der Neuzeit. 1895 entstand das Nationale Olympische Komitee für Deutschland, dessen einer der Gründer Gebhardt war. Meyer war von dieser Idee sehr angetan und am 28. März 1896 verreiste er mit der deutschen Mannschaft von Berlin nach Brindisi, dann mit einer Schiff nach Korfu und weiter nach Athen. Während der Reise begleitete ihn seine Frau Elisabeth. Meyer war in Athen einer von sieben Fotografen, die dieses Ereignis „bedienten“. Die übrigen: Amerikaner Curtis (der ansonsten Amateursportler war und die Goldmedaille im 110-Meter-Hürdenlauf gewann) sowie fünf Fotografen von Griechenland. Bekannt sind seine 56 Bilder von Olympischen Spielen, die mehr als die Hälfte aller vorhandenen darstellen. Gütemäßig sind sie sehr gut und zeichnen sich durch ihre Ästhetik sowie interessante Komposition aus. Fast alle Veröffentlichungen in der Welt, die die Olympischen Spiele in Athen beschreiben, benutzen seine Bilder. Er fotografierte mit Hilfe tragbarer Fotoapparate, die viel leichter als Studioapparate waren und dank der Verwendung von empfindlicheren Platten konnte man Aufnahmen bei der Bewegung machen. Man darf annehmen, dass die Bilder zum Teil durch seine Frau gemacht worden waren, dafür gibt es aber keine Beweise, denn Meyer zu all den Bildern seinen Namen hergab. Bei der Heimkehr besuchten Meyer und seine Frau noch Konstantinopel (sicherlich machten sie da auch Fotos…). 1897 wurde er auf der Großen Berliner Kunstausstellung mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Außerdem wurden ihm von europäischen Königshöfen zehn verschiedene weitere Orden verliehen.

Athen, 1896. Internationales Olympisches Komitee. Von links stehen: Gebhardt (Deutschland), Guth-Jarkovsky (Tschechien), Kemeny (Ungarn), Balck (Schweden). Von links sitzen: Pierre de Coubertain (Frankreich), Viekelas – der Vorsitzende (Griechenland), Butovsky (Russland). Foto: A. Meyer.

Französische Radrennfahrer: Paul Masson und Leon Flameng. Foto: A. Meyer.

Arthur Schulz, der wohl auf einem guten Ruf seines Vorgängers basierte, zog viele bekannte Personen an, besonders Politiker und Militärangehörige, deren Fotos dann als Postkarten in Umlauf kamen. All solche Bilder wurden mit dem Aufdruck: „Albert Meyer, Inhaber Arthur Schulz” versehen. Auf Beispielfotos sieht man den Admiral von Capelle, den Kriegsminister Adolf Wild Hohenborn und den Stabchef Erich von Falkenhayn.

Der Nachfolger von Meyer beschäftigte sich auch mit der Kunstfotografie. 1905 wurde vom Verlag „Carl Scholtze” aus Leipzig das Schulz´sche Album mit Männer-, Frauen sowie Kinderakten, die in Italien entstanden, herausgegeben. Außer Studiofotos befanden sich da auch Freilichtaufnahmen. Diese Publikation erschien im Großformat, 34.5 x 26 cm. In einem harten und mit Ornamenten im Art Nouveau Stil verzierten Portfolio gab es lose 50 Bilder, die in der lithografischen Technik gedruckt wurden. Diese Publikation, wegen der enthaltenen männlichen Akten, löste einen Sittenskandal aus. Heute muss man mit einer Ausgabe in Höhe von über 2.000€ rechnen, um sie zu erwerben. Rechts zwei Beilspielakte von diesem Verlag.

Das zweite Berliner Fotoatelier von Albert Meyer in Potsdamerstraße 125 wurde von Oscar Brettschneider erworben.

Rückseite des Bildes, hier wurde das Wohnhaus unter Adresse Alexanderstraße 45 gezeigt.

Dieses Foto wurde vom griechischen Fotografen Nikolaos Pantzopoulus anlässlich der Siegerehrung im Panathinaikos-Station gemacht. Zufälligerweise wurden von Pantzopoulus im Szenenbild seine Kollegen-Fotografen aufgenommen. Von links, bei der Hermes-Statue, steht eine Frau, ein Fotoapparat in der Hand. Das muss Elizabeth Meyer sein!

„Olympische Spiele Athen 1896”. Die einzigartige erste Ausgabe, erstellte von Albert Meyer von den Originalnegativen der Bilder von den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit, die sich im Sportmuseum in Leipzig befinden. In einem in Leder eingefassten Kasten befinden sich 32 Bilder von Meyer, im Format 33.2 x 27 cm sowie 34 verschiedene weitere mit der ersten Olympiade verbundene Publikationen.

Diskuswurf-Gewinner, Amerikaner Robert Garrett. Foto: A. Meyer.

Der Deutsche Friedrich Adolph Traun, Olympiasieger im Tennis (Doppelspiel) und im 800-Meter-Lauf.

Der griechische Gewinner im Marathonlauf, Spyridon Louis in der Kleidung der Elitte-Einheit. Foto: A. Meyer.

Unten eine Merkwürdigkeit, die nicht direkt mit der Fotografie verbunden wird, bezieht sich jedoch auf die Person Albert Meyer.

Nach seiner Heimkehr aus Griechenland sieht man auf den Rückseiten der Pappschilder eine ganze Sammlung von Medaillen und Auszeichnungen, die er für die die Olympischen Spiele dokumentierenden Bilder bekam.

Eine Rückseite und zwei Fotos mit wunderschönen Rückseiten aus der letzten Tätigkeitszeit von Meyer in Berlin.

1901 veräußerte Meyer seine beiden Fotoateliers in Berlin und zog nach Hannover um. Der neue Besitzer des Meyerschen

Ateliers in Alexanderstraße 45 in Berlin wurde Arthur Schulz (1864 - 1930).

Mit dem Ateliernamen wurde weiterhin an den vorigen Besitzer: „Albert Meyer“ angeknüpft, der grafische Entwurf sowie die Schriftkunst der Rückseiten werden jedoch schon im neuen Stil gehalten.

Die obigen zwei Bilder wurden wahrscheinlich nach 1897 gemacht. Ab diesem Jahr wurde Carl Bree der Nachfolger von Albert Meyer beim Fotoatelier in Stettin und deswegen verschwand die Adresse des Stettiner Ateliers von Meyerschen Pappschildern.

Diese Postkarte wurde von Bernhard Dau und seine Frau im Berghotel „Hexentanzplatz“ im Harz (454 Meter über dem Meeresspiegel) gesendet, dann unter dem Datum des 13. August 1896 mit einem Sendestempel der Ortschaft THALE und mit einem Zusatzstempel: „Postbriefkasten HEXENTANZPLATZ” versehen. Die Postkarte wurde an Hofphotograph Albert Meyer und seine Frau, an ihre Villa „Albert“ in Misdroy adressiert. (Eingangsstempel mit dem Datum des 14. August 1896!).

Umadressiert nach Berlin, ans Fotoatelier in Potsdamerstraße 125, zugestellt am 15. August 1896.

Die Rückseite dieses Bildes ist besonders reich. Es sieht so aus, dass in einer neuen Stadt er seine Erfolge sowie die Medaille für den Bilderzyklus von Olympischen Spielen und seine Tätigkeiten in Berlin vorstellen wollte. Oben links sieht man das Wappen des Herzogs von Sachsen-Meiningen, Georg II., in der Mitte steht das Wappen des Herzogs von Sachsen-Meiningen, Georg I und das dritte Wappen gehört dem Herzog von Sachsen – Altenburg, Ernst. An die Schleifen wurden die Medaillen von diesen dreien Herzögen gehängt. In der Mitte sieht man die wichtigsten Medaille. Die Goldmedaille bei der Kunstausstellung in Paris 1892, die Silbermedaille bei der Internationalen Ausstellung in Minneapolis 1888 sowie die dritte Medaille von 1894 bei der Ausstellung in Antwerpen. Unten, auf einer Kette, die ans Bild mit Nadeln angesteckt wurde, befinden sich zehn Medaille und Auszeichnungen, die ihm von europäischen Monarchen verliehen wurden.

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